Skat in Schul-AGs
Liebe Skatfreunde,
vor 6 Jahren habe ich mit der Einrichtung vonn Skat-Arbeitsgemeinschaften an Schulen begonnen. Es war zunächst ein langer Weg durch die Verwaltung, denn wer an Schulen unterrichen möchte, muss sich eine Genehmigung holen Der direkte Ansprechpartner ist der Schulleiter. Danach kam es zu einem "Vorstellungsgespräch", bei dem das Konzept von mir erläutert wurde. Meine Argumentation basierte auf der Tatsache, dass der Unterricht kostenlos ist und die Skatdozenten im Umgang mit Jugendlichen geschult sind.
Was wird benötigt, um eine Skat-AG durchzuführen?
Der DSkV stellt interessierten Dozenten das Heft "Ich lerne Skat" zur Verfügung. Dazu gibt es einige Kartenspiele, kleine Hinweiskarten für Anfänger mit den Reizwerten, Lernlisten (für 16 Spiele und extra groß) sowie Entwürfe von Plakaten in elektronischer Form.
Der Umgang mit Jugendlichen im Schulbereich unterliegt einigen selbstverständlichen Regeln. Der Dozent hat sich den Unterrichtsstunden anzupassen, meist liegt die Skat-AG am Nachmittag und dauert 90 Minuten. Bei einer Gruppe ist es wichtig eine Einteilung in Anfänger, Fortgeschrittene und Skatspieler vorzunehmen.
Umgang mit Anfängern
Als erstes fragen, wer gerne welche Kartenspiele spielt. Danach erkläre ich die Anzahl und die Farben der Karten. Dann folgt der Kartenwert und der Farbenwert. Anschließend geht es mit den Buben weiter und die Kartenreihenfolge wird durchgegangen. Das Schwierigste ist es nun die Buben und Reizwerte miteinander in Einklang zu bringen. Hierbei ist Durchhaltevermögen gefragt. Daraufhin wird der Spielablauf durchgesprochen. Letztendlich wird dann in offenen Spielen an das Skatspielen herangeführt, wobei unbedingt darauf geachtet werden sollte, die Kinder nicht unter Druck zu setzen. Mit Verständnis und Ruhe kommt man am Besten weiter.






















